App Economy now is responsible for roughly 466,000 jobs in the United States, up from zero in 2007 when the iPhone was introduced. This total includes jobs at ‘pure’ app firms such as Zynga, a San Francisco-based maker of Facebook game apps that went public in December 2011. App Economy employment also includes app-related jobs at large companies such as Electronic Arts, Amazon, and AT&T, as well as app ‘infrastructure’ jobs at core firms such as Google, Apple, and Facebook. In additional, the App Economy total includes employment spillovers to the rest of the economy.
Quelle: Slate
Android und App Käufe
Es werden immer wieder Vergleiche zwischen dem Apple iOS App Store und dem Android Market angestellt. Meistens geht es darum, dass im iOS App Store mehr Apps verkauft werden als im Android Market. Für Entwickler ist es demnach lukrativer für iOS statt für Android zu entwickeln.
Diese Beobachtungen möchte ich auch nicht anzweifeln, aber vielleicht ein paar Erklärungen dazu liefern.
- iOS Nutzer rekrutieren sich zu einem Großteil aus Mac Nutzern. Diese sind es gewohnt auch für kleine Utilities zu zahlen und dürften somit auch weniger Probleme haben, für Apps zu zahlen.
- Android Nutzer dürften im Gegensatz dazu hauptsächlich aus der Windows und Linux Welt kommen. Beiden Nutzergruppen stehen eine Menge sehr guter Freeware Programme zur Verfügung. Die Bereitschaft im Android Market für Apps zu zahlen ist demnach wahrscheinlich geringer.
Ursprünglich komme ich aus der Windows Welt. Mit dem Umstieg auf einen Mac war ich anfangs überrascht, dass viele Programme Geld kosten, für die kaum ein PC Nutzer zahlen würde. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt und auch kein Problem damit, für gute Software zu zahlen.
Augenblicklich habe ich 67 Apps auf meinem Samsung Nexus installiert. Davon sind 20 Apps bezahlt (Preisspanne in Dollar: $0.71 - $14.99). Das macht einen prozentualen Anteil von 29,85 %. Allerdings sind 14 Apps von Google und zum Großteil Bestandteil von Android und bereits auf dem Telefon installiert gewesen. Verbleiben also 53 aus dem Android Market erworbene Apps. Der Anteil der gekauften Apps erhöht sich damit auf 37,74%. Das ist für iOS Nutzer wahrscheinlich immer noch wenig. Na gut.
Worauf möchte ich eigentlich hinaus? Ganz einfach: Der Erfolg der jeweiligen App Stores hängt auch zu einem Teil von den unterschiedlichen Nutzergruppen ab. Erfolg oder Misserfolg der Stores sollte somit nicht ausschließlich am prozentualen Anteil von Paid Apps und freien Apps festgemacht werden.
HTML5 heißt das Zauberwort der Web-Fraktion. Diese neueste Version der Hypertext Markup Language könnte die große Herausforderung für die App-Economy werden. Zwar lassen sich mit HTML5 noch nicht so schöne Apps für das ganze Web wie für die einzelnen Plattformen bauen, doch die ökonomischen Vorteile liegen klar auf Seiten der offenen Variante.