Google plans to give multiple mobile-device makers early access to new releases of Android and to sell those devices directly to consumers, said people familiar with the matter.
Google Changes Tack on Android - WSJ.com
Es ist in jedem Fall richtig, eine Reihe von “Top” Geräten zu haben, die das Bild von Android prägen werden.
Es bleiben aber ein paar offene Fragen:
- Werden diese Geräte ohne proprietäre Erweiterungen der Hardwarehersteller wie Sense ausgeliefert? Die bisherigen Nexus Telefone würden das nahe legen. Aber ist das sicher?
- Nach dem Bericht bekämen Carrier diese Geräte wohl eher nicht. Wie werden die reagieren? Vielleicht pushen sie dann Mobile Phone statt Android? Oder ist ihnen der Revenue Share von Google doch wichtiger?
- Vor allem: Zahlen Konsumenten - vor allem in den USA - den Aufschlag für nicht subventionierte Geräte?
- Ohne die Shops der Carrier fielen wichtige Standorte für den Verkauf weg.
Mal abwarten.
Quelle: The Wall Street Journal
This is not an Ubuntu app running atop Android. Nor is it an all-Ubuntu device running an Android emulator. Rather, Ubuntu for Android it the full Ubuntu desktop running side-by-side with Android on a shared kernel that provides context appropriate access to all your content. When out and about, the phone operates as any other Android-powered phone; but when you slip the device into a dock connected to a monitor, keyboard and mouse you get the familiar Ubuntu desktop experience.Interessantes Konzept.
on techcrunch.com · the article page · techcrunch.com on QUOTE.fm
Canonical Announces Ubuntu for Android http://bit.ly/xjraOh (via neunetz)
In der Tat, das ist ein sehr interessantes Konzept. Vielleicht ist es an der Zeit, dass ich mich auch einmal mit Linux beschäftige und Ubuntu parallel hier auf dem Macbook laufen lasse. Aber das wollte ich schon lange…
Quelle: neunetz
TechBargains Survey Says Most Kindle Fire Owners Are Planning To Buy The iPad 3
Das ist nicht ganz uninteressant und weist auf ein Dilemma von Tablet und Smartphone Herstellern hin, die nicht Apple heißen.
Apple Geräte sind teuer, haben aber aufgrund First Mover Vorteil, Hype und Qualität (wahrscheinlich sogar in dieser Reihenfolge) eine enorme Verbreitung gefunden. Die Konkurrenz kann eigentlich nur mit billigeren Geräten punkten, bei denen man aber fast zwangsläufig irgendwo Abstriche machen muss. Qualität und Ausstattung fallen einem dabei sofort ein. Also tatsächlich billig, nicht günstig. Preislich gehobenere Geräte haben es schwer. Man kann ja dann gleich das “Original” kaufen.
Insofern bleibt abzuwarten, wie sich Hersteller wie Samsung, HTC,… demnächst positionieren werden. Meines Erachtens müssen sie weg von ihrer Strategie, mehrere Telefone oder Tablets pro Jahr auf den Markt zu werfen, deren Unterschiede auf den ersten Blick nur marginal sind. Ein Spitzenmodell pro Jahr und vielleicht ein, zwei Modelle im Mid Price Bereich, bei denen aber auf den ersten Blick klar ist, wo die Unterschiede zum Spitzenmodell liegen.
Augenblicklich gibt es beim OS für diese Hersteller keine wirkliche Alternative zu Android. Hier ist es notwendig, dass sie ihre eigenen Erweiterungen wie Sense in den Müll werfen und auf die ursprünglichen Android Versionen von Google setzen. Das setzt aber auch voraus, dass ich bei einem aktuellen Telefon oder Tablet zumindest für die nächsten zwei Jahre alle aktuellen Android Versionen zeitnah bekommen kann.
Das würde aber wahrscheinlich eine engere Kooperation mit Google bedeuten, was dann schon wieder die Frage aufwirft, ob es langfristig mehrere Hersteller mit Android geben kann, die den gleichen Markt bedienen.
Samsung / Google Galaxy Nexus
Nachdem ich jetzt ziemlich genau zwei Wochen das Nexus mein Eigen nenne, möchte ich kurz meine Einschätzung zu diesem Smartphone geben. Heute gab es zudem ein Update von Android 4.0.1 auf Android 4.0.2. Das lief sehr geräuschlos und fix, OTA halt.
Hardware
Das Nexus ist flach wie eine Flunder mit abgerundeten Ecken. Und es ist groß, ich meine wirklich groß. Das ist schon grenzwertig. Einhandbedienung ist für mich schwierig, für manche Leute wahrscheinlich unmöglich. Größer darf ein Telefon definitiv nicht werden.
Ansonsten macht die Hardware einen recht wertigen Eindruck. Die Displayoberfläche ist wohl ziemlich kratzfest. Allerdings möchte ich da jetzt nicht experimentieren. ;) Lediglich die rückseitige Abdeckung, um an Akku und SIM-Karte zu kommen, könnte mit der Zeit zu einem kritischen Faktor werden. Die kommt mir nicht sehr vertrauenserweckend vor. Wer öfter die SIM-Karte wechseln muss, sollte evtl. bei Samsung mal nachfragen, ob die Abdeckung auch als Ersatzteil lieferbar ist.
Ach ja, Hardware Buttons für Home, Zurück,… gibt es nicht mehr. Gut so. Ansonsten gibt es nur noch Buchsen für Klinkenstecker und USB-Kabel, eine Lautstärketaste und eine Ein-/Ausschalttaste.
Weiterhin gibt es keine Möglichkeit, den Speicher des Telefons mit einer SD-Karte aufzurüsten. Aber naja, 16GB Speicher ist auch schon ganz OK.
Vergleich mit HTC Hero
Bislang hatte ich ein HTC Hero, das bei mir unter Android 2.1 lief. Weitere Updates gab es von HTC nicht. Allerdings wollte ich mein Telefon auch nicht rooten, um an eine höhere Version zu kommen. Ich kenne mein Glück! ;)
Sinnvoll wäre das sicherlich ebenfalls nicht gewesen, weil das Hero einfach verdammt schwachbrüstig ist. Da gibt es so schon tausend Verzögerungen bei fast jedem Tastendruck. Diese Langsamkeit hatte mich dann auch im Wesentlichen dazu bewogen, ein neues Telefon zu kaufen.
Das Nexus ist Android nackt, ohne dass irgendwelche Hardwarehersteller oder Carrier ihre Finger da mit drin hatten. Somit gibt es natürlich auch nicht das von HTC gewohnte Sense. Das ist anfangs etwas ungewohnt, weil z.B. ein paar Widgets nicht zur Verfügung stehen, die ich bislang gewohnt war. Aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt.
Im Vergleich zum Hero wird GPS schneller gefunden und auch die Genauigkeit ist besser. Ebenfalls schneller ist der Verbindungsaufbau zu einem WLAN. Ich nehme mal an, dass das Software bedingt ist.
Arbeiten mit dem Nexus
Android 4 unterscheidet sich von 2.1 doch schon deutlich. Das fängt bei zusätzlichen Optionen zur Entsperrung des Lock Screens an und endet bei Kosmetik wie den veränderten Buttons für Einstellungen bei Apps. Da scheint es übrigens keine festen Richtlinien seitens Google zu geben, wo dieser Button sich befinden soll: mal ist er oben, mal unten. Ähnliches gilt für die Abmessungen von Widgets. Ja, so etwas gäbe es bei Apple wahrscheinlich nicht.
Aufgrund des Prozessors ist das Nexus richtig schnell. Es ruckelt nichts, keine Verzögerungen, nichts. Man kann richtig flüssig arbeiten. Das ist schon ein großer qualitativer Unterschied zum Hero.
Man merkt auch, dass sich einzelne Apps auf Android 4 teilweise anders verhalten als noch auf 2.1. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber als Beispiel mag mal InstaFetch Pro dienen. Das ist ein Instapaper Client, der anfangs auf meinem Hero problemlos lief. Irgendwann konnte er angeblich nicht mehr mit Instapaper synchronisieren und wurde für mich wertlos. Irgendwie ärgerlich, wenn man für eine App bezahlt hat. Auf dem Nexus funktioniert die App nun wieder tadellos. Woran das liegt? Keine Ahnung. Ich nehme aber an (Achtung! Vermutung), dass einige Entwickler nicht mehr auf komplette Rückwärtskompatibilität ihrer Apps achten. Im Android Market steht aber nichts darüber. Evtl. sind sie sich dieses Umstands gar nicht bewusst. iPhone Besitzer werden sich jetzt wieder auf die Schulter klopfen.
Abschlussbemerkung
Den Kauf des Nexus bereue ich bislang definitv nicht. Da es sich um ein “Google” Telefon handelt, sollten auch auf absehbare Zeit Software Updates zur Verfügung stehen. Wer ein schnelles, aktuelles Android Telefon kaufen möchte, kann ruhig zuschlagen.
Android und App Käufe
Es werden immer wieder Vergleiche zwischen dem Apple iOS App Store und dem Android Market angestellt. Meistens geht es darum, dass im iOS App Store mehr Apps verkauft werden als im Android Market. Für Entwickler ist es demnach lukrativer für iOS statt für Android zu entwickeln.
Diese Beobachtungen möchte ich auch nicht anzweifeln, aber vielleicht ein paar Erklärungen dazu liefern.
- iOS Nutzer rekrutieren sich zu einem Großteil aus Mac Nutzern. Diese sind es gewohnt auch für kleine Utilities zu zahlen und dürften somit auch weniger Probleme haben, für Apps zu zahlen.
- Android Nutzer dürften im Gegensatz dazu hauptsächlich aus der Windows und Linux Welt kommen. Beiden Nutzergruppen stehen eine Menge sehr guter Freeware Programme zur Verfügung. Die Bereitschaft im Android Market für Apps zu zahlen ist demnach wahrscheinlich geringer.
Ursprünglich komme ich aus der Windows Welt. Mit dem Umstieg auf einen Mac war ich anfangs überrascht, dass viele Programme Geld kosten, für die kaum ein PC Nutzer zahlen würde. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt und auch kein Problem damit, für gute Software zu zahlen.
Augenblicklich habe ich 67 Apps auf meinem Samsung Nexus installiert. Davon sind 20 Apps bezahlt (Preisspanne in Dollar: $0.71 - $14.99). Das macht einen prozentualen Anteil von 29,85 %. Allerdings sind 14 Apps von Google und zum Großteil Bestandteil von Android und bereits auf dem Telefon installiert gewesen. Verbleiben also 53 aus dem Android Market erworbene Apps. Der Anteil der gekauften Apps erhöht sich damit auf 37,74%. Das ist für iOS Nutzer wahrscheinlich immer noch wenig. Na gut.
Worauf möchte ich eigentlich hinaus? Ganz einfach: Der Erfolg der jeweiligen App Stores hängt auch zu einem Teil von den unterschiedlichen Nutzergruppen ab. Erfolg oder Misserfolg der Stores sollte somit nicht ausschließlich am prozentualen Anteil von Paid Apps und freien Apps festgemacht werden.
Quelle: itsbeach.com
