Googleheimer
Markus Spath hat sich seinen Frust über Google von der Seele geschrieben. Und ich denke, in vielen Punkten liegt er gar nicht so falsch. Einen Punkt möchte ich da einmal herausgreifen, den Markus Degeekification nennt.
Google hat über Jahre zahlreiche bekannte Entwickler, Blogger,… eingestellt, die in bestimmten Kreisen einen guten Ruf hatten (und auch noch haben). Damit verbunden war immer der Glaube und die Hoffnung von Außenstehenden, dass Google weiterhin coole Projekte starten und eher Technologie orientiert bleiben wird. Dass es über die Jahre ein Werbeunternehmen geworden ist, geschenkt.
Leider mussten dann z.B. Leute wie Louis Gray die Beschneidungen des Google Reader um seine sozialen Features verteidigen und rechtfertigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gray das aus voller Überzeugung getan hat. Zu sehr hat er vor seiner Beschäftigung bei Google diese Features genutzt. Ähnliches lässt sich über andere Leute und Projekte sagen.
Google hat einfach die - offensichtlich falschen - Hoffnungen vieler enttäuscht, die glaubten Google würde noch cooler und geekiger werden. Das Gegenteil ist der Fall. Leider.
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neunetz hat diesen Eintrag von cpoetter gerebloggt und das hinzugefügt:
Stimmt. Louis Gray ist spätestens seit dem Vorfall nicht mehr glaubwürdig. (War...vorher...
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von cpoetter gepostet