Hauptsache Google im Tweet

Versteht Spehr eigentlich englisch? Ich frage mich das immer wieder. Wie kommt man auf den Text im Tweet, wenn man den Artikel gelesen hat? Ein Auszug aus dem Artikel:

“We don’t let utilities control the thermostat. We don’t share the data with the utility. We won’t work with them if they don’t agree,” says Nest cofounder Matt Rogers.

Zieht man also von der Döpfnerschen Jammerlappen-Suada die Datenkraken-Furcht ab, bleibt die Angst vor der Abhängigkeit des Springer-Konzerns vom Traffic, der über Google läuft, und von der Vermarktung von Restplätzen seiner Online-Werbung über den Google-Algorithmus. -

'Wem an einem intakten Netz gelegen ist, der muss Google kritisieren', behauptet Döpfner. Einer der Vorkämpfer für das Leistungsschutzrecht, einem netzfeindlichen Gesetz, das niemandem etwas bringt, das Unsicherheit schafft und Innovation verhindert, erklärt den Menschen, wie sie zu einem intakten Internet kommen. Das ist, wie wenn Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un darüber plaudern würde, wie man eine erfolgreiche Demokratie aufbaut.

Döpfner hatte sich in der FAZ zu Google geäußert.

(via Bildblog)

So long as a new Norwegian book passes quality control, Arts Council Norway purchases 1,000 copies of it to distribute to libraries—or 1,550 copies if it’s a children’s book. (This comes on top of the libraries’ acquisition budgets.) The purchasing scheme, I was told, keeps alive many small publishers that could not otherwise exist. American independent presses would drool at the prospect. Another effect of the scheme is that it subsidizes writers as they build a career. They make royalties on those 1,000 copies—in fact, at a better royalty rate than the contractual standard. Books are also exempted from Norway’s value-added tax.

Norwegen kann sich diese Subventionen aufgrund seines Reichtums leisten. Es ist auch interessant, dass einigermaßen anerkannte Schriftsteller ein garantiertes Einkommen bis zur Rente erhalten. Und natürlich haben die Norweger - wie wir in Deutschland auch - eine Buchpreisbindung.

Trotzdem frage ich mich, ob man Subventionen aufrecht erhalten sollte, wenn der Markt in eine andere Richtung drängt (Ebooks,…).

(via Tyler Cowen)

emergentfutures:

The Destruction Of The PC Industry Might Finally Be Over

Full Story: Business Insider

Das bleibt noch abzuwarten. Ich bin da skeptisch.

Es werden immer mehr…

…Dienste, die auf 2-Factor Authentication setzen und auf meinem Telefon in der Google Authenticator App landen.

Aktuell befinden sich dort:
- Google
- Dropbox
- Evernote
- Facebook
- App.net
- Buffer
- Tumblr (Achtung: Posten von MarsEdit zu Tumblr funktioniert nicht mit 2FA. Verdammt!)

Gut, oder?

Photo sharing and email are just the start, say Dropbox executives: They’re also planning to acquire and launch a slew of independent mobile apps in the next few months, reports Bloomberg Businessweek.

Wenn ich den Artikel lese, fühle ich mich an Google erinnert. Google hatte ursprünglich ein (top) Produkt: Suche. Dropbox hat mit Cloud Storage ebenfalls ein solches Produkt. Google hatte dann sein Produktportfolio sukzessive erweitert und Dropbox scheint das nun ebenfalls vorzuhaben.

Die Frage ist nur, ob Dropbox es schafft, genügend Geld mit diesen Produkten einzunehmen. Ich denke, Werbung wird für sie eine schlechte Option sein, weil die Nutzer an ein werbefreies Freemium Modell gewöhnt sind. Werbung dürfte viele Nutzer zum Verlassen des Dienstes verleiten. Und wie im Artikel bereits erwähnt, gibt es für die möglichen neuen Tools genügend sehr gute Alternativen auf dem Markt.

Die nächsten Monate werden für Dropbox spannend.

Die Zeitschrift „VentureBeat“ zitiert Hugh Martin[..]

Ich wusste bislang nicht, dass VentureBeat eine Zeitschrift ist. Aber bei der FAZ muss man das wohl so nennen, weil alles andere ja böse und Internet ist.

Ich habe ja nur noch die FAS abonniert, aber in anbetracht der besonders im Feuilleton geführten Agenda frage ich mich, ob ich weiter einen technologisch und gesellschaftlich rückwärtsgewandten Kurs mit finanzieren soll.

Ha, ha, oh Mann! Wie man hört… Ich dachte er sei Journalist und würde sich zumindest theoretisch mit Recherche auskennen und nicht so etwas einfach mal so zu posten.

Chris Dixon macht sich Gedanken über das (mobile) Internet. Sein Hauptpunkt ist, dass Apps und App Stores Innovation im Internet behindern.

What if AOL or some other central gatekeeper had controlled the web, and developers had to ask permission to create Google, Youtube, eBay, Paypal, Wikipedia, Twitter, Facebook, etc. Sadly, this is where we’re headed on mobile.